 Öffentlichkeitsarbeit realitätsnahe Katastrophenübung

Die RHS pflegt mit den anderen Organisationen einen freundschaftlichen, kameradschaftlichen Kontakt und es werden gemeinsamen Übungen durchgeführt.
Je nach Organisationen werden Übungen mit gleichzeitigem kleinem Informationstag, Übungen mit Bergungen sowie realitätsnahe Katastrophenübungen durchgeführt. 



An den realitätsnahen Katastrophenübungen werden Situationen simuliert, die in einem Einsatz vorkommen können. Es werden Geräte, die ohrenbetäubenden Lärm verursachen, wie z.B. Bagger, Schneidbrenner, Bohrer, Sägen und grosse Stromaggregate, eingesetzt.
Die Organisatoren sind bemüht die Figuranten als Katastrophenopfer so zu verstecken, wie es bei einem Einsatz vorkommen kann, wie z.B. unter grossen Trümmerkegeln eingeklemmt, in Kellern eingeschlossen oder Situationen, bei denen der K-Hund nicht näher 10 m vom Figuranten weg zur Anzeige kommt. Sie beachten auch, dass das Versteck für den Figuranten unmittelbar in der Nähe oder gleich neben der Lärmquelle liegt.Während der K-Hund die Figuranten sucht, arbeiten Personen mit den sehr lauten Geräten und andere Personen gehen ihren Tätigkeiten nach. Es können auch noch weitere Störfaktoren dazukommen,wie Material- und Verpflegungsrucksäcke sowie Kleidungsstücke. 


 |  | |
Bei realitätsnahen Katastrophenübungen geht es darum, dass die jungen Hundeführer/innen einen Einblick über den Verlauf eines Einsatzes erhalten können und wie ihre K-Hunde eingesetzt werden. Die K-Hunde reagieren bei realitätsnahen Katastrophenübungen sowie im Ernstfall ganz anders, als bei den normalen, regulären Übungen. Mit realitätsnahen Katastrophenübungen erhalten die jungen Hundeführer/innen die Möglichkeit, ihre K-Hunde in ganz anderen Situationen kennen zu lernen.
Am Mittwochvormittags, 9. März 2005, wurde eine realitätsnahe Katastrophenübung durch den Zivilschutz auf einem Abbruchobjekt organisiert. Mehrere Hundeführer der RHS konnten an dieser Übung teilnehmen.
Im Namen der RHS möchten wir auf diesem Weg nochmals allen Personen, die für die grosse Organisation der Übung tätig waren danken. Ein besonderer Dank geht an Herr Ernst Keller für seine Spontaneität als Fotograf.
Übung mit Samariterverein

|